Lichttechnische Berechnungen

arcon topview -
weit besser als die Norm

Störende Anisotropien waren bisher bei vorgespannten Gläsern ein unlösbares Problem. Mit einer neuen Verfahrenstechnik ist es arcon jetzt gelungen, Anisotropien erheblich zu reduzieren, so dass das Auge diese nicht mehr störend wahrnimmt. arcon topview – eine Entwicklung weit besser als die Norm.

Neue Technik verhindert sichtbare Anisotropie

Bislang treten bei thermisch vorgespannten Gläsern je nach Betrachtungswinkel und Beleuchtungssituation optisch störende Doppelbrechungserscheinungen – so genannte Anisotropien – auf. Üblicherweise werden solche Anisotropien als graue Ringe, Streifen oder auch als Leopardenmuster wahrgenommen. Mit zunehmender Glasdicke zeichnet sich der Effekt stärker ab. Dieser kann ebenfalls bei mit modernen Sonnenschutzbeschichtungen ausgestatteten vorgespannten Gläsern verstärkt auftreten, da aus den grauen Musterungen farbige Effekte entstehen. Sogar allgemein gültige Normen und Richtlinien akzeptieren diesen physikalischen Effekt bei wärmebehandelten Gläsern, da er aus der internen Spannungsverteilung resultiert (EN 12150-1:2000).

Weit besser als die Norm – arcon topview ESG und TVG

Bei arcon wurde jetzt eine neue Verfahrenstechnik entwickelt, mit der Anisotropien bei vorgespannten Gläsern erheblich reduziert werden können. Unsere Produkte arcon topview ESG und arcon topview TVG werden mit diesem speziellen, von arcon patentierten Verfahren hergestellt. Dank dieser technischen Neuerung sind die optischen Beeinträchtigungen durch Anisotropie so gering, dass sie nicht mehr als störend empfunden werden.

Neue Messtechnik zur Bestimmung des Isotropiewertes

Gleichzeitig wurde von arcon eine Messtechnik entwickelt, mit welcher der so genannte Wert für Isotropie quantitativ bestimmt werden kann. Dies versetzt arcon in die Lage, ein besseres vorgespanntes Glas herzustellen und dies auch quantitativ zu dokumentieren und nachweisbar zu machen. Üblicherweise zeigen am Markt verfügbare thermisch vorgespannte Gläser Isotropie-Werte in einem Bereich von ca. 55 % bis 80 % auf. arcon topview ESG und arcon topview TVG weisen einen Isotropiewert größer gleich 95 % aus.

Wie erkennen Sie Anisotropien?

mit Anisotropie
mit Anisotropie
ohne Anisotropie
ohne Anisotropie

Durch das Vorspannen werden im Querschnitt des Glases unterschiedliche Spannungen eingebracht. Diese Spannungsfelder rufen eine Doppelbrechung im Glas hervor, die in polarisiertem Licht sichtbar sein kann. Wenn thermisch vorgespanntes Kalknatron-Einscheibensicherheitsglas in polarisiertem Licht betrachtet wird, werden die Spannungsfelder als farbige Zonen sichtbar. Diese sind auch als „Polarisationsfelder“ bekannt.

Polarisiertes Licht ist in normalem Tageslicht vorhanden. Die Größe der Polarisation ist abhängig vom Wetter und vom Sonnenstand. Die Doppelbrechung kann unter einem streifenden bzw. flachen Blickwinkel, bei der Verwendung polarisierender Brillengläser oder auch bei bestimmten Einbausituationen sichtbar werden.
                                                                                                     Pressemitteilung

Sie möchten arcon topview auch für Ihr Objekt einsetzen? Hier finden Sie eine Ausschreibungshilfe für Ausführungen in arcon topview-Qualität.

Haben Sie Fragen zu arcon topview, brauchen Sie Beratung oder benötigen Sie ein konkretes Angebot? Hier finden Sie Ihre persönlichen Ansprechpartner.

arcon topview kombiniert mit arcon sunbelt –
die Vorteile

Selbstverständlich wurden auch unsere Sonnenschutz-
beschichtungen sunbelt im Hinblick auf arcon topview optimiert. Die Beschichtungen sind bezüglich des Polarisationsverhaltens auf das verbesserte ESG und TVG optimal abgestimmt worden. Das können Sie erwarten:

Optik

Keine störenden Beeinträchtigungen durch Anisotropien auf den beschichteten Gläsern in einer Fassade*

Qualität

Höchste visuelle Qualität

Energieeffizienz

Beste Energiewerte, abgestimmt auf den Standort der Fassade

 

* Auch unsere arcon topview-Technologie kann Anisotropien nicht ausschließen, aber sie reduziert sie auf ein Maß, dass diese mit dem bloßen Auge nicht störend sichtbar sind.